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Literatur

Eine Auswahl aktueller Titel zum Thema Innovationsförderung, Cluster und regionale Netzwerke finden Sie hier.


Rammer, Christian u.a. (2006):
Innovationspotenziale von kleinen und mittleren Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eine wichtige Stütze des Innovationsgeschehens in Deutschland. 95 Prozent aller innovierenden Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe haben weniger als 500 Beschäftigte, in den wissensintensiven Dienstleistungen liegt diese Quote sogar bei 98 Prozent. In den vergangenen Jahren hat die Innovationskraft der KMU in Deutschland allerdings nachgelassen. Die Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befasst sich mit der Frage, welche Faktoren KMU in Deutschland aktuell an Innovationsaktivitäten hindern und welche Innovationspotenziale vorhanden sind. Dabei wird explizit die Heterogenität des KMU-Sektors berücksichtigt. Für die verschiedenen KMU-Gruppen wird das Innovationsverhalten in den vergangenen fünf Jahren, der Zusammenhang zwischen Finanzierung und Innovation, die öffentliche Förderung von Innovationsaktivitäten sowie vorhandene Innovationspotenziale in KMU untersucht. Das Buch schließt mit einer Diskussion der Möglichkeiten, Notwendigkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen zur Förderung von Innovationen in KMU in Deutschland.


Aderhold, Jens / Meyer, Matthias / Wetzel, Ralf (2005):
Modernes Netzwerkmanagement. Anforderungen - Methoden - Anwendungsfelder

Für den Erfolg eines Netzwerkes kommt es ganz wesentlich auf die Führung und Koordination der beteiligten Partner an. Welche Fragen sollten möglichst frühzeitig adressiert werden, welche Lösungsstrategien kommen dabei in Frage? Das von Wissenschaftlern der TU Chemnitz, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Fachhochschule Neubrandenburg herausgegebene Buch richtet sich unter anderem an Koordinatoren von organisationsübergreifenden Kooperationen und informellen Netzwerken. Nationale und internationale Fallstudien vermitteln zunächst einen Eindruck von den Problemfeldern in Netzwerken. Darauf aufbauend erfolgt eine theoretische Beschreibung von Netzwerkstrukturen, abschließend werden Konzepte und Methoden für das Management von Netzwerken vorgestellt.


Koschatzky, Knut / Lo, Vivien (Hrsg.) (2005):
Innovationspolitik in den neuen Ländern. Bestandsaufnahme und Gestaltungsmöglichkeiten

Das Buch zeigt den derzeitigen Stand der Innovationsaktivitäten und das Spektrum der bisherigen Innovationspolitik in Ostdeutschland auf. Auf der Basis dieser Untersuchung und regionaler Fallbeispiele werden Leitlinien für eine Weiterentwicklung der Innovationsförderung in den Neuen Bundesländern entwickelt.


Mast, Claudia / Zerfaß, Ansgar (Hrsg.) (2005):
Neue Ideen erfolgreich durchsetzen. Das Handbuch der Innovationskommunikation

Neue Ideen sind der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ebenso wie für den Standort Deutschland. Doch in der Medienberichterstattung werden sie immer noch stiefmütterlich behandelt. Dabei können Innovationen ihr ökonomisches und gesellschaftliches Potenzial nur dann entfalten, wenn für ihre Akzeptanz auch geworben wird. Was macht die Positionierung neuer Ideen, Produkte und Technologien in den Medien so schwierig? Was interessiert Journalisten und ihre Leser wirklich? Wie informiert man Mitarbeiter, Entwicklungspartner, Kunden und Meinungsführer über technische Neuerungen? Das "Handbuch der Innovationskommunikation" zeigt, warum Innovationen so schwierig darstellbar sind, welche Hürden zu überwinden sind und wie pragmatische Handlungsansätze aussehen. Anhand von Fallbeispielen wird beschrieben, wie man neue Ideen durch Marketing, PR und Interne Kommunikation erfolgreich durchsetzen kann.


Wiendahl, Hans-Peter / Dreher, Carsten / Engelbrecht, Arne (Hrsg.) (2005):
Erfolgreich kooperieren - Best-Practice-Beispiele ausgezeichneter Zusammenarbeit

Schnellere Markteinführung, Risikostreuung, Kostensenkung - es gibt viele Gründe, warum Unternehmen miteinander kooperieren. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe können die Wünsche ihrer Kunden häufig nur noch erfüllen, indem sie Partner ins Boot holen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe hat jetzt untersucht, was Kooperationen erfolgreich macht: Betriebe müssen sich richtig einschätzen und klare Zielvorstellungen haben. Dabei kommt es darauf an, die Balance zwischen Vertrauen und nüchterner Beurteilung der eigenen Kompetenzen und der des Partners zu finden. Die Autoren stellen ausgezeichnete Unternehmensnetzwerke aus dem vom BMBF ausgeschriebenen Wettbewerb "Die beste Kooperation" vor, analysieren deren Erfolgsmuster und entwickeln daraus allgemeingültige Handlungsrichtlinien für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit.


Becker, Thomas u.a. (Hrsg.) (2005):
Netzwerkmanagement - Mit Kooperation zum Unternehmenserfolg

Netzwerke, Kooperationen und Verbünde gewinnen insbesondere für mittelständische Industrie und Dienstleister immer mehr an Bedeutung. Das Buch führt in Planung, Gestaltung und Management von Unternehmensnetzwerken ein und bietet eine Handlungshilfe für Planer und Praktiker. Erfahrene Netzwerkmanager geben einen umfassenden Überblick über die Netzwerkaktivitäten in unterschiedlichen Branchen. Sie beschreiben die Grundlagen erfolgreichen Kooperierens und geben Einblicke in die konkrete Praxis branchen- oder themenbezogener Kooperationen. Der Serviceteil bietet konkrete Hilfestellungen und Ansprechpartner für auftretende Probleme.


Sölvell, Örjan / Lindqvist, Göran / Ketels, Christian (2003):
The Cluster Initiative Greenbook

Seit der Veröffentlichung von Michael Porters Standardwerk zu Clustern und deren Wettbewerbsfähigkeit Anfang der Neunziger Jahre findet der darauf basierende Politikansatz rund um die Welt Verbreitung. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und staatlichen Institutionen sind in vielen unterschiedlichen Volkswirtschaften zu beobachten. Das auf der Befragung von weltweit über 250 Beispielen basierende "Grünbuch der Cluster-Initiativen" untersucht den Kontext, die Ziele und die Entwicklung von Clustern. Die Autoren fassen die Erfahrungen der untersuchten Cluster in systematischer Weise zusammen und arbeiten Erfolgskriterien heraus, die Cluster-Initiativen für ihre Arbeit nutzen können. Das Grünbuch kann heruntergeladen werden unter www.cluster-research.org.


Koschatzky, Knut (Hrsg.) (2003):
Innovative Impulse für die Region - Aktuelle Tendenzen und Entwicklungsstrategien

Die Wiederentdeckung des Raums in der Ökonomie hat gezeigt, dass Regionen als Plattform für Innovationen und High-tech unverzichtbar sind. Dabei steht sowohl die Stärkung bereits erfolgreicher Regionen als auch die Weckung bislang nicht erschlossener Entwicklungspotenziale im Mittelpunkt. In zehn Artikeln gehen die Autoren auf Grundlagen, Voraussetzungen und Mittel für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein. Unter den Themenblöcken "Grundlagen der Regionalentwicklung", "Methodische Aspekte zur Analyse regionaler Entwicklungsprozesse" und "Regionale Fallstudien und regionale Entwicklungsstrategien" zeigt das Buch aktuelle Tendenzen der innovationsorientierten regionalen Entwicklung auf.


Stahl, Thomas und Schreiber, Rainer (2003):
Regionale Netzwerke als Innovationsquelle. Das Konzept der "Lernenden Region" in Europa


Die Herausforderungen der Globalisierung können die europäischen Nationen langfristig nur mit Hilfe von regionalen Kooperationsstrukturen und lokalen Schnittstellen bewältigen. Das Konzept der "Lernenden Region" ist eine wichtige Innovationshoffnung europäischer Politik. Thomas Stahl, Professor für "Human Resource Development und Beschäftigungspolitik" am Europa-Kolleg Brüssel, und Rainer Schreiber, Diplom-Soziologe, schildern in ihrem Buch anhand von Beispielen aus ganz Europa Verlaufsformen, Chancen und Schwierigkeiten dieser neuen regionalen Netzwerke.


Scherer, Roland und Bieger, Thomas (Hrsg.) (2003):
Clustering - das Zauberwort der Wirtschaftsförderung

Auch Roland Scherer und Thomas Bieger arbeiten mit konkreten Beispielen. In ihrem Sammelband versucht eine Gruppe von Praktikern und Theoretikern aus dem Gebiet der Wirtschaftsförderung, das diffuse Zauberwort "Cluster" zu erklären. Neben einer Einführung in die Welt der Netzwerke, die durch Wissensaustausch höhere Produktivität und Innovation erzeugen sollen, finden sich in den Schlusskapiteln Fallbeispiele aus der Cluster-Politik von Zürich, Bern sowie dem BioValley-Projekt rund um Basel, Freiburg und Straßburg.


Bröcker, Johannes u.a. (2003):
Innovation Clusters and Interregional Competition

Ebenfalls mit dem Thema Clustering befassen sich Johannes Bröcker und seine Mitautoren in ihrem - bisher nur in englischer Sprache erschienenen - aktuellen Buch. Darin versuchen führende Experten, zu einem tieferen Verständnis von regionaler Innovation und Clusterbildung beizutragen. Welche Faktoren beeinflussen die Produktivität einer Region? Wie entstehen Innovationen? Dies sind nur zwei der Fragen, die sich Bröcker, Dohse, Soltwedel und andere in diesem Band stellen. Sie zeichnen ein aktuelles und umfassendes Bild von Innovationen, Netzwerken und Clustern als wichtigen Hilfsmitteln im immer intensiver werdenden interregionalen Wettbewerb.


Schiele, Holger (2003):
Der Standort-Faktor. Wie Unternehmen durch regionale Cluster ihre Produktivität und Innovationskraft steigern.

Die immense Bedeutung von regionalen und nationalen Häufungen betont auch Holger Schiele. Der Unternehmensberater und Lehrbeauftragte an der Universität Hannover beschreibt in seinem aktuellen Werk das Phänomen, die Funktionsweisen und Vorteile von regionalen Clustern für die einzelnen Unternehmen. Mit Hilfe von Checklisten können Unternehmer nicht nur ihre eigene strategische Positionierung, sondern auch ihr Marketing, ihre Produktions- und Entwicklungsplanung und insbesondere ihre Beschaffungsoptimierung von der neuen räumlichen Dimension des globalen Wettbewerbs ausmachen und so ganz konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung und Innovationssteigerung ergreifen.


Krätke, Stefan und Scheuplein, Christoph (2001):
Produktionscluster in Ostdeutschland. Methoden der Identifizierung und Analyse

Eine eher theoretische Herangehensweise kennzeichnet das bereits 2001 erschienene Buch von Stefan Krätke und Christoph Scheuplein. Sie erörtern Methoden der Identifizierung und Analyse von Produktionsclustern, und untersuchen als Fallbeispiele die Produktionscluster der Filmwirtschaft in Potsdam-Babelsberg und der Holzwirtschaft im Land Brandenburg. Am konkreten Fall werden die Instrumente und die Vorgehensweise bei der Netzwerkanalyse von Produktionsclustern entwickelt. Die Arbeit vermittelt damit zugleich theoretische und methodische Grundlagenkenntnisse in der Wirtschaftsgeographie sowie strategische Anregungen für die regionale Struktur- und Förderungspolitik.


 

Ansprechpartner

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

    • Referat 114 "Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder"
    • Hannoversche Straße 28-30
    • 10115 Berlin
    • Telefonnummer: (0 18 88) 57 - 52 73
    • Faxnummer: (0 18 88) 57 - 8 52 73
    • E-Mail-Adresse: Gudrun.Kurek@bmbf.bund.de
    • Homepage: http://www.unternehmen-region.de/en/index.php