
Die InnoRegio "IAW 2010" verfolgt das Ziel, unter Nutzung der in der Region vorhandenen Potenziale, Fehlstellen in der regionalen Wertschöpfungskette zu schließen und damit die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen, die Schaffung von neuen und die Sicherung bestehender Arbeitsplätze zu gewährleisten.
Dazu gehört auch, dass zur Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferer, ihre Fähigkeiten zur eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ausgebaut werden müssen. Und das nicht nur in der Produktentwicklung sondern vielmehr in den Bereichen des Einsatzes neuer Werkstoffe und der Entwicklung neuer Fertigungstechnologien. Zur Umsetzung wurde ein Projektsteuerzentrum eingerichtet. Es hat primär die Funktion, die technischen Entwicklungen zu verfolgen und bei den Herstellern deren Absichten zur Nutzung zu erkunden. Auf Basis dieser Analysen werden Impulse für verschiedene Projekte gegeben. Außerdem gibt das Projektsteuerzentrum Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung der Projektanträge.
Bewältigung der Komplexität und des Systemcharakters der Zulieferungen mit Übergang vom Teile- zum Baugruppen- und Systemlieferanten für
Projekt 4802: Herstellung hochpräziser Blechformteile
Projektpartner:
Projekt 4803: Neue Formgebungsprozesse und Werkzeugkonzepte für Blechformteile
Projektpartner:
Projekt 4804: Neues Interieur und Accessoire für Exklusiv-PKW
Projektpartner:
Projekt 4805: Ansiedlungsservice
Projektpartner:
Projekt 4806: Ökologisch- orientierter Fahrzeugbau - Bauteile für Autoelektrik und Interieur
Projektpartner:
Projekt 4807: "MESSAGE" - Regionale Personalentwicklung
Projektpartner:
Projekt 4808: TTF - Technologie- und Trainingsfabrik von Fachkräften
Projektpartner:
Projekt 4809: Trockenwälzfräsen für verzahnte Bauteile
Projektpartner:
Projekt 4811: Zuliefernetzwerk für Serien PKW
Projektpartner:
Projekt 4813: Faserverbund
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Ausrüstungen und erzeugnisspezifischen Technologien auf der Grundlage des Vernähens von Faserverbundmaterialien als ein zukunftsweisendes Herstellungsverfahren für textile Preforms und Bauteile. Durch Mustererprobungen an ausgewählten Bauteilen aus der Automobilindustrie soll nachgewiesen werden, dass über die Nähtechnologie geforderte Bauteileigenschaften präzise und mit hoher Langzeitstabilität in das Erzeugnis implementiert werden können und darüber hinaus eine wesentliche kostengünstigere Herstellung dieser Bauteile und der dazu erforderlichen Preforms möglich wird.
Schwerpunkte des Verbundprojektes sind:
Projektpartner:
Projekt 4814: Intelligente Druckgießform - IDGF
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer "Intelligenten Druckgießform (IDGF)". Mit einer wirtschaftlich sinnvollen messtechnischen Erfassung, Aufzeichnung und Auswertung der Messdaten (Druck, Temperatur, Kraft, Zeit) an der Druckgussform soll deren Zustand während des Formgebungsprozesses erfasst werden. Damit wird die Prozesssicherheit, Wiederholbarkeit und Transparenz des Druckgießprozesses erhöht bzw. gewährleistet. Es werden die Grundlagen geschaffen für
Im Rahmen des geplanten Vorhabens werden eine in dieser Art auf dem Markt noch nicht angebotene Technologie und geeignete Funktionsmuster zu deren Umsetzung entwickelt.
Projektpartner:
Projekt 4815: Fräsen mehrfachverwendbarer Keramikformen
Ziel des Projektes ist die Entwicklung der methodischen Voraussetzungen für eine durchgängige Prozesskette (beginnend beim geeigneten Werkstoff bis hin zur Ableitung von Bearbeitungsstrategien) zur Herstellung von mehrfach verwendbaren Gießformen aus Keramik oder Gießformen mit keramischen Komponenten. Damit wird die Palette der bekannten Rapid-Prototyping-Verfahren um eine weitere Methodik ergänzt und eine, insbesondere für die Automobilindustrie, wichtige Lücke geschlossen. Mit dem jetzigen Stand der Technik ist es nicht möglich, Mehrfach-Abgüsse aus Rapid-Prototyping-Gießformen zu erstellen.
Im Rahmen des geplanten Vorhabens werden eine in dieser Art auf dem Markt noch nicht angebotene Technologie und ein Leitfaden zu deren Umsetzung in der industriellen Praxis entwickelt.
Projektpartner:
Projekt 4816: ProOrg
Projektpartner:
Projekt 4818: Bildungsmodule Keramikfräsen
Dieses Projekt ist eng mit dem Projekt 4815 "Fräsen mehrfach verwendbarer Keramikformen" verbunden. Ziel ist die Ableitung von Bildungsinhalten und Bildungsbedarfen bereits aus der Forschungsphase und die daraus folgenden Entwicklungen eines didaktischen Modells zur frühzeitigen Qualifizierung von Fachkräften für die Anwendung der neu entwickelten Technologien in der industriellen Praxis. Das als Forschungsergebnis des Verbundprojektes zu erwartende neue Wissen zum mehrachsigen Keramikfräsen soll so aufbereitet werden, dass es in die Aus- und Weiterbildung geeigneter Berufsbilder integriert und somit auch auf andere Anwendungsgebiete ausgedehnt werden kann (z.B. Fräsen separater Materialien).
Projektpartner:
Projekt 4819: Neue Formgebungsprozesse - Komplex II
Hauptziel, bezogen auf die Problematik "Kleinserienwerkzeuge", ist die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien und Werkzeugkonzepte für Stückzahlen bis 30.000 Stück, die Kosten- und Zeiteinsparungen gegenüber bisherigen Konzepten ermöglichen.
Projektpartner:
Projekt 4820: netPlan
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Modells einer internetbasierten Fabrikplanungsplattform, die Werkzeuge für die Konstruktion, Fabrikplanung, Simulation, Layoutgestaltung und der virtuellen Realität unter Anwendung partizipativer Methoden integriert. Dieses Ziel ist an der zunehmend erforderlichen Kooperation zwischen OEM und Zulieferern in der Automobilindustrie ausgerichtet und soll die Partner dabei unterstützen, Fabrikplanung als kontinuierlichen Prozess durchführen zu können. Automobilhersteller und Planungsdienstleister werden durch die Entwicklung der Methoden und Werkzeuge für die interaktive vernetzte Fabrikplanung in die Lage versetzt, erforderliche Planungsleistungen durchgängig zeit- und kostensparend zu realisieren. Außerdem werden die Automobilzulieferer und -ausrüster befähigt, sich in die Planungsprozesse der OEMs virtuell zu integrieren. Damit wird ihre Reaktionsfähigkeit und schnelligkeit auf veränderte Umfeldbedingungen erhöht und folglich ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie Innovationskraft gesteigert.
Projektpartner:
Projekt 4823: Ergonomisches Fahrersitzsystem - ErgoSit
Projektpartner:
Projekt 4824: 3D-Plasmabearbeitung
Das Ziel des Verbundvorhabens besteht in der Entwicklung einer innovativen Technologie zum Plasmaschneiden und -schweißen von räumlichen Bauteilen kleiner Dicke im Fahrzeugbau und der Kfz-Zulieferindustrie sowie der dazugehörigen verfahrenstechnischen und steuerungstechnischen Entwicklungen und Anpassungen der Anlagentechnik zum Einsatz des Plasmaschneidens bzw. -schweißens. Die Untersuchungen werden an solchen Materialien durchgeführt, die perspektivisch (Zeithorizont 4 - 5 Jahre) verstärkt in der Automobilindustrie zur Anwendung kommen werden, z.B. hochfeste Stahlbleche. Für diese neuen Materialien existieren bisher noch keine geeigneten Trenn- und Fügetechnologien. Damit werden in dem Verbundvorhaben nicht nur die Grundlagen einer Ausweitung der Plasmaanwendung auf räumliche Bauteile kleiner Dicke geschaffen, sondern gleichzeitig Trenn- und Fügetechnologien für zukünftig in der Automobilindustrie eingesetzte High-Tech-Werkstoffe entwickelt.
Projektpartner:
Thomas Piontkowski
Industrie- und Automobilregion Westsachsen (IAW) e.V.
Lessingstraße 4
08058 Zwickau
Tel.: (03 75) 541 711
Fax: (03 75) 541 713
E-Mail: piontkowski@iaw-2010.de
http://www.iaw-2010.de/
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