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Ein Gutachtergremium aus Fachberatern, Mitarbeitern des BMBF und des Projektträgers Jülich hat dem Wachstumskern VERDIAN nach gut einem Jahr Förderung eine erfolgreiche Entwicklung bescheinigt. In der Zwischenbegutachtung bestätigten die Experten dem Netzwerk aus südthüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, fachlich wie auch betriebswirtschaftlich im Hinblick auf Verwertung und Marketing bestens aufgestellt zu sein.
Internes Know-how für Weiterbildungsangebote
Im ersten Förderjahr hat sich das Netzwerk, das sich mit VERnetzten magnetischen DIrektANtrieben beschäftigt, neben der F&E-Tätigkeit vor allem auf die Weiterbildung konzentriert. "Fachkräftemangel ist für uns ein großes Thema, uns fehlen vor allem fächerübergreifende Spezialisten wie Mechatroniker, aber auch Persönlichkeiten, die von der Projekterstellung über das gesamte Projektmanagement bis hin zur Präsentation der Ergebnisse beim Kunden und auch auf Messen universell einsetzbar sind," sagt Olaf Mollenhauer, Geschäftsführer der TETRA GmbH. "Also haben wir nach Lösungen gesucht, wie wir uns im Netzwerk selbst helfen können. Ein erster erfolgreicher Schritt war die Organisation von zwei internen Weiterbildungsseminaren, an denen Mitarbeiter der am Netzwerk beteiligten Unternehmen teilgenommen haben." Für das Thema Personalentwicklung wird sich VERDIAN auch in der nächsten Zeit engagieren. Momentan prüfen die Netzwerkpartner verschiedene Modelle, wie die Aus- und Weiterbildung professionalisiert werden kann.
Olaf Mollenhauer mit einem Teil eines Mehrkoordinatendirektantriebs,
im Hintergrund VERDIAN-Vorsitzender Prof. Dr. Eberhard Kallenbach.
Statusseminar im Rahmen des IWK
Im September 2007 nutzten die Netzwerkpartner das Podium des 52. Internationalen Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK) der TU Ilmenau, um ihre wissenschaftlichen Ergebnisse der interessierten Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Die hochkarätige Veranstaltung wurde in diesem Jahr federführend von der Fakultät für Informatik und Automatisierung organisiert - thematisch passend zu den VERDIAN-Forschungsschwerpunkten. Die jeweiligen Projektleiter referierten zu ersten Forschungsergebnissen in den Teilprojekten
VERDIAN-Vision
Der Wachstumskern VERDIAN will durch das Vernetzen der Kompetenzen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Rennsteigregion zum weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet der magnetischen Direktantriebe werden.
Direktantriebe erzeugen die Bewegung des Wirkelements ohne weitere Übertragungselemente. Sie besitzen dadurch gegenüber konventionellen Antrieben eine Reihe von Vorteilen - besonders hinsichtlich der Genauigkeit, der Dynamik und der kompakten Bauform. Die Herausforderung: Direktantriebe müssen an die jeweilige Aufgabe angepasst und optimiert werden. Entscheidend für den Markterfolg derartiger Antriebe sind zwei Faktoren - einerseits die Beherrschung der Komplexität der Mechatronik, andererseits die Systemintegrierbarkeit mit einem möglichst geringen Aufwand für Verdrahtung, Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/1732.php)