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Die Nachwuchsforschungsgruppe des InnoProfils 3D-Geoinformationen traf sich am 5. September im Potsdamer Hasso-Plattner-Institut zu einem Bilanzworkshop.
Prof. Dr. Jürgen Döllner und sein Team präsentierten die strategische Vorgehensweise und die Forschungsergebnisse des vergangenen Jahres, wagten aber auch ein Blick in die Zukunft. Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter des BMBF und des Projektträgers Jülich sowie KMU-Vertreter und assoziierte Wissenschaftler.
Mit dem Projekt "3D-Geoinformationen", das von den Professoren Jürgen Döllner, Institut für Informatik/Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam, und Hartmut Asche, Institut für Geographie der Universität Potsdam, konzipiert wurde, werden das Potenzial und die Kompetenz des Landes Brandenburg im Bereich der Geoinformationen in Forschung und Anwendung vorangebracht.
Dass der Bereich Innovationspotenzial aufweist, zeigen allein schon die wachsende Zahl von Zugriffen auf die Internet-Seiten des Projektes und die steigende Anzahl von Anfragen aus dem In- und Ausland. Auch die Tatsache, dass das Institut unaufgefordert Bewerbungen zugeschickt bekommt, zeigt, dass die Forscher auf einem Feld und an einem Projekt arbeiten, das für Arbeitnehmer vielversprechend klingt.
Prof. Dr. Jürgen Döllner präsentiert die Arbeitsergebnisse.
Mit 3D-Geoinformationen können Rauminformationen dreidimensional erfasst werden. D.h., es können digitale 3D-Modelle von realen und virtuellen Landschaften und ihren Komponenten, wie z.B. der Geländestruktur, der Bebauung, der Vegetation und der Beschaffenheit des Untergrunds erstellt werden.
Dass 3D-Geoinformation damit einen wichtigen Beitrag beispielweise zur Stadtplanung und Landschaftspflege, im Straßenbau, Öffentlichen Nahverkehr oder im Tourismus leistet können, liegt auf der Hand. Doch auch für den Bereich der inneren Sicherheit sind 3D-Geoinformationen von großer Bedeutung. Und dies nicht nur, weil sie u.a. auch bei der Rettungsflugsteuerung bei schlechten Sichtverhältnissen oder der Simulation und des Monitorings von Hochwassersituationen angewandt werden können.
Auch im Bereich des GeoEntertainment forscht das Team vom InnoProfil 3D-Geoinformationen. Denn Kunden fordern immer bessere und wirklichkeitsgetreuere Darstellungen auf Spiele-Konsolen, Handys und Navigationsgeräten. Und so trifft man die Forscher nicht nur auf Messen wie der INTERGEO in Leipzig oder der CeBIT in Hannover an, sondern auch auf der Games Convention.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/1873.php)
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(URL: http://cgs.hpi.uni-potsdam.de/3dgi/)