
277 neue Arbeitsplätze und 179 optimierte Produkte oder neu entwickelte Verfahren. Das ist die stolze Bilanz nach sechs Jahren InnoRegio-Arbeit bei INPROSYS in Schmalkalden.
Auf der Bilanzveranstaltung der Innovativen Produktionssysteme am 14. November 2006 in der Fachhochschule Schmalkalden erinnerte Vereinsvorsitzender Peter Herwig (Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH) an die Anfangsphase 2000: Zuerst hätten die Initiatoren neben der Werkzeugtechnik auch Umwelttechnik mit in das Portfolio der Region aufnehmen wollen. Als Vorsitzender der Auswahljury warnte Klaus von Dohnanyi damals: "Nehmen Sie sich nicht zu viel vor." Mit Recht, die Spezialisierung hat Sinn gemacht. Denn heute, so resümierte Peter Herwig, blicke er auf ein funktionierendes Netzwerk, eine gemeinsame Außendarstellung und gut ausgebildete Fachkräfte in der Werkzeugregion Schmalkalden. Unter anderem die Aktivitäten von INPROSYS haben dazu beigetragen, dass die Region mit den niedrigsten Arbeitslosenzahlen in Ostdeutschland glänzen kann.
Geschäftsstellenleiterin Anke Pfeiffer und Vereinsvorsitzender
Peter Herwig (Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH).
Geschäftsstellenleiterin Anke Pfeiffer führte aus, dass es gelungen sei, die Werkzeugregion Schmalkalden mit der Technologieregion Ilmenau zu verknüpfen. Vor dem Start des BMBF-Förderprogramms hätte es nur Kooperationen zwischen einzelnen Unternehmen gegeben. "Heute arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und KMU Hand in Hand und befruchten sich gegenseitig." Insgesamt sei das F&E-Personal bei den regionalen Firmen gestiegen. Das Engagement der Firmen bei InnoRegio habe letztendlich zu mehr Umsatz geführt.
Im Anschluss präsentierten die Projektverantwortlichen die Ergebnisse aus den vier Leitprojekten: Präzisions- und Hochleistungswerkzeuge, Intelligente Werkzeuge, Präzisionslasertechnik und Rapid-Prototyping. Auch in Zukunft wird die Arbeit im Südthüringer Technologieverbund weitergeführt.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/286.php)