
Auf dem Innovationsforum am 26. und 27. Oktober in Erfurt diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Vertreter regionaler Firmen wie der Ersol Solar Energy AG Erfurt, der Schott Solar GmbH Jena und der Antec Solar Energy Arnstadt über neue Trends in der Photovoltaik.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forum hatte sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Branche zu finden: Wie müssen Photovoltaik-Elemente aussehen, damit sie optimal arbeiten und gleichzeitig zu einem gestaltenden Element in der Fassade werden? Wie können die Herstellungskosten weiter sinken und die Leistung der Module trotzdem steigen? Zwei der zentralen Fragen, die die Forschungsgruppen aus Industrie und Wissenschaft, zusammengefasst im interdisziplinären Netzwerk SolarInnovativ, in den nächsten Jahren beantworten wollen. Wenn das gelingt, kann die Solarwirtschaft in Thüringen, die mittlerweile zu den Top-Standorten der europäischen Solarwirtschaft zählt, weiter erfolgreich expandieren.
Günstige Standortbedingungen, gutes Fachkräftepotential, eine aufgeschlossene Landesregierung und investitionsbereite Unternehmer haben im Wirtschaftsraum Erfurt-Jena-Ilmenau ein breit gefächertes Spektrum von Solarunternehmen entstehen lassen. Die Branche boomt: In den kommenden sechs Monaten werden zwei neue Fabriken in Jena und Erfurt eröffnet, rund 1000 neue Arbeitsplätze entstehen. Damit wird sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche verdoppeln.

Solarfassade der PV Crystalox Solar AG in Erfurt.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/1519.php)