
Am 27. September fand in Magdeburg das 3. Statusseminar der InnoRegio-Initiative InnoMed statt. Das Netzwerk zog auf dieser Veranstaltung Bilanz und stellte die erzielten Ergebnisse vor.
Am 27. September fand in Magdeburg das 3. Statusseminar der InnoRegio-Initiative InnoMed statt. Tagungsort war das Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie (ZENIT) in der Leipziger Str. 44. Der Vorstandsvorsitzende Frank Baumgart und der Leiter der Geschäftsstelle Peter Prötzig begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste, Vereinsmitglieder und Kooperationspartner. Zu den Gästen gehörten Dr. Karl-Dieter Husemann vom Projektträger Jülich (PtJ), Dr. Sieghard Flohr vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Gerke vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.
Der InnoMed e.V. - Netzwerk für Neuromedizintechnik, 2001 mit seinem Netzwerkkonzept als einer von 23 Siegern aus dem InnoRegio-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervorgegangen und im Zeitraum 2002 - 2006 mit über 5 Mio. Euro durch das BMBF gefördert - zog auf dieser Veranstaltung Bilanz und stellte die erzielten Ergebnisse vor. Im Rahmen von InnoRegio sind 154 neue und verbesserte Produkte und Technologien, 195 Patente und Gebrauchsmuster sowie 125 neue Arbeitsplätze entstanden, das Netzwerk ist auf 44 Mitglieder angewachsen und InnoMed hat in den vergangenen 4 Jahren 17 wissenschaftliche Verbundprojekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 8 Mio. initiiert, in denen Mitglieder des Netzwerkes mit anderen Partnern wie Hochschulen und Forschungsinstituten zusammenarbeiten. In interessanten Fachvorträgen und fachlichen Statements präsentierten und demonstrierten die Unternehmer, Wissenschaftler und Vereinsvertreter die Ergebnisse ihrer Arbeit. So konnten z.B. Ergebnisse der Forschung zur Therapie von Bewegungsstörungen, für ein computergestütztes Sehtraining oder für die computerbasierte Blutzuckereinstellung in ersten Produkten eingesetzt werden. Die mit dem Statusseminar verbundene Poster- und Produktausstellung fand ebenfalls reges Interesse und förderte einen angeregten Informationsaustausch zwischen Teilnehmern und Ausstellern.
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