
Nach anderthalb Jahren Förderzeit haben sich am 26. September 2006 die Netzwerkpartner des Innovativen Regionalen Wachstumskerns inno.zellmet zum Midterm-Assessment getroffen, um sich über den Status quo der vier inno.zellmet-Teilprojekte zu informieren und das weitere Vorgehen zu diskutieren.
Nach anderthalb Jahren Förderzeit haben sich am 26. September 2006 die Netzwerkpartner des Innovativen Regionalen Wachstumskerns inno.zellmet zu einer ersten Zwischenbilanz getroffen. Beim Midterm-Assessment im Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Materialforschung (IFAM) kamen die Vertreter der neun wissenschaftlichen Institute und 16 Unternehmen zusammen, um sich über den Status quo der vier inno.zellmet-Teilprojekte zu informieren und das weitere Vorgehen zu diskutieren. Unter der Federführung von Wolfgang Hungerbach (Glatt Systemtechnik GmbH) und Dr. Olaf Andersen (IFAM) präsentierten die Projektleiter erste zufrieden stellende Forschungsergebnisse und stellten mögliche Produktideen vor. In den kommenden 18 Monaten der Förderzeit steht nun die Entwicklung und Umsetzung der Marketingstrategie an. Ende des Jahres soll die geplante Ausgründung der Firma hollomet realisiert werden.
Der innovative regionale Wachstumskern inno.zellmet entwickelt Metallfasern und Hohlkugelstrukturen. Die Forschungsarbeit der Wissenschaftler gliedert sich in vier Teilprojekte: MAKOMP entwickelt leichte und steife Hohlkugelkomposite - ein neuartiges Material, das an Luftschokolade aus Metall erinnert - sehr fest und trotzdem leicht. Daraus sollen künftig Maschinenteile gefertigt werden. MASCHA untersucht die Möglichkeiten der Geräuschdämmung von versinterten Hohlkugelstrukturen. Beim Teilprojekt CASMEDUM werden die Oberflächen von Metallfasern für Sauerstoff-Generatoren oder Bio-Sensoren erforscht und gezielt verändert. Als viertes Teilprojekt entwickelt HOTFAS hochtemperaturbeständige Faserstrukturen für den Maschinen-Explosionsschutz, für Poren-Brenner und für die Wärmeübertragung.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/1032.php)