

Dass die Region Leipzig/Halle über eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur verfügt, ist mittlerweile auch überregional bekannt. Nicht ohne Grund haben sich Unternehmen wie Quelle, BMW oder Porsche hier angesiedelt. Bewusst wurde die Region von DHL oder Amazon für zukünftige Investitionen ausgewählt. In diesem Umfeld werden zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die "Großen" als Logistik-Dienstleister unterstützen. Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit sind dabei wichtige Leistungsmerkmale, welche die Konkurrenzfähigkeit und das Überleben der KMU bestimmen. Hier setzt das Logistik-Service-Bus-Plattform-Projekt an: Das Forscher-Team an der Universität Leipzig möchte die Unternehmen der Region mit einer Software-Lösung darin unterstützen, diese Wettbewerbsvorteile auszunutzen.
Die Region Leipzig/Halle hat den Anspruch, das "logistische Tor zu Osteuropa" zu werden. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, bedarf es eines funktionierenden IT-Rückgrats, das Wertschöpfungsketten über Unternehmensgrenzen hinweg nahtlos integrieren kann. Die Schaffung eines derartigen IT-Rückgrats ist Ziel des Projektes. Bis Ende 2009 werden zehn Forscher das Know-How erarbeiten und die technischen Voraussetzungen schaffen, mit denen große Logistik-Unternehmen und kleine und mittlere Logistik-Dienstleister reibungslos zusammenarbeiten können. Die Logistik-Service-Bus-Plattform soll Informationen wie Lieferaufträge, Auftragsbearbeitungsstände oder aktuelle Aufenthaltsorte von Gütern auf effiziente Art und Weise allen betroffenen Unternehmen zur Verfügung stellen. So können operative Kosten reduziert und prozessbezogene Effizienzsteigerungen sowie signifikante Produktivitätszuwächse vor allem für kleine und mittlere Unternehmen erzielt werden. Das Vorhaben kann sowohl dem Flughafen Leipzig/Halle als auch der gesamten regionalen logistischen Wirtschaftsstruktur ein Alleinstellungsmerkmal im globalisierten Wettbewerb verschaffen.
Im Rahmen des Vorhabens LSB-Plattform kooperieren die Mitarbeiter des Teams des Institutes für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig mit zahlreichen regionalen Unternehmen des Logistik- sowie des IT-Sektors. Als offizielle Projektpartner stehen dem LSB-Team die Firmen perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH und Saxonia Systems AG tatkräftig zur Seite. Nach Projektbeginn werden Kontakte zu zahlreichen weiteren regionalen KMU des Logistik-Sektors sowie zu Logistik-Konzernen mit Aktivitäten in der Region Leipzig/Halle aufgebaut, um das Projekt praxis- und wirtschaftsnah durchzuführen.
Universität Leipzig
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Institut für Wirtschaftsinformatik
Marschner Straße 31
04109 Leipzig
Projekt-E-Mail: info@lsb-plattform.de
Projekt-Website: http://www.lsb-plattform.de
Kontaktpersonen:
Prof. Dr. Bogdan Franczyk (Institutsdirektor)
Tel.: (0341) 97 - 33 711
Fax: (0341) 97 - 33 729
E-Mail: franczyk@wifa.uni-leipzig.de
Thomas Hering (Projektleiter)
Tel.: (0341) 97 - 33 714
Fax: (0341) 97 - 33 729
E-Mail: hering@wifa.uni-leipzig.de
Kerstin Schlag (Sekretariat)
Tel.: (0341) 97 - 33 720
Fax: (0341) 97 - 33 729
E-Mail: schlag@wifa.uni-leipzig.de
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