
Mit "InnoRegio" beschritt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in seiner Förderpolitik neue Wege: Partner aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft entwickelten im regionalen Umfeld wettbewerbsfähige Innovationsprofile und setzten diese in lebendigen Netzwerken um. Die Resultate dieses neuen Politikansatzes und die Erfahrungen, die in den Regionen gemacht wurden, sollten dokumentiert, analysiert und transparent gemacht werden.
Die wissenschaftliche Begleitung der Analyse der Prozesse in den InnoRegios verfolgte die folgenden Ziele:
Alle gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden strikt vertraulich behandelt.
Im Rahmen der Begleitforschung waren mehrere Forschungseinrichtungen beauftragt, den InnoRegio-Prozess unter sozialwissenschaftlichen, regionalwissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten von 1999 bis September 2005 zu analysieren. Federführend war das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
Das Forschungsteam begleitete und dokumentierte die Entwicklung der InnoRegios mit wissenschaftlichen Instrumenten, analysierte die Auswirkungen der Förderung auf das Innovationsgeschehen in den Regionen und entwickelte ein Konzept zur Übertragbarkeit der Erfahrungen der InnoRegios auf andere Regionen. Zusätzlich zu den Daten aus den verschiedenen Regionen wurden Daten der amtlichen und nichtamtlichen Statistik ausgewertet.
Im Jahr 2000 stand zunächst die Beschreibung der Ausgangssituation im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Analysen wurden auf einer Tagung zu Beginn des Jahres 2001, in den Info-Briefen und in einem DIW-Wochenbericht den InnoRegios und der Öffentlichkeit präsentiert. Im Jahr 2001 ergaben sich wichtige Veränderungen in den Regionen. Themen der Begleitforschung waren die Untersuchung der weiteren Netzwerkentwicklung, die Rolle des Netzwerkmanagements, Organisation und Kooperation sowie Fragen der Einbettung in das regionale Umfeld. Die vorliegenden Erkenntnisse wurden seit Frühjahr 2002 regelmäßig der Öffentlichkeit präsentiert. Hier gehts zu den entsprechenden InfoBriefen.
Die wissenschaftliche Begleitforschung unterteilte sich in drei Module (Arbeitsbereiche):
Modul 1: Allgemeine theoretische Analyse regionaler sozio-ökonomischer Prozesse. Dieses Modul wurde vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen, Jena, durchgeführt.
Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen, Jena
Prof. Dr. Witt (Projektleitung), Dr. Brenner (Koordinator)
Kahlaische Str. 10
07745 Jena
Tel.: (0 36 41) 68 68 20
Fax: (0 36 41) 68 68 68
E-Mail: brenner@mpiew-jena.mpg.de
Modul 2: Untersuchung der Netzwerkbildung sowie der Kommunikation und Kooperation in den Netzwerken in der "Entwicklungsphase" (InnoRegio-Phase 2). Dieser Forschungsbereich wurde vom Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden, in leitender Funktion betreut.
Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden
Prof. Dr. Müller (Projektleitung), Dr. Wiechmann (Koordinator)
Weberplatz 1
01217 Dresden
Tel.: (03 51) 46 79 - 2 61
Fax: (03 51) 46 79 - 2 12
E-Mail: Thorsten.Wiechmann@mailbox.tu-dresden.de
Modul 3: Untersuchung der sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und der Auswirkungen der Förderung regional gesteuerter Innovationsprozesse. Die Hauptaufgaben waren:
Dieses Modul wurde vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, durchgeführt.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin
Dr. Hornschild (Projektleitung), Alexander Eickelpasch (Koordinator)
Königin-Luise-Str. 5
14195 Berlin
Tel.: (0 30) 8 97 89 - 6 68
Fax: (0 30) 8 97 89 - 1 15
E-Mail: aeickelpasch@diw.de
[PDF - 1.011,8 kB]

(URL: http://www.unternehmen-region.de/pot/download.php/M%3A1330+Das+BMBF-F%26ouml%3Brderprogramm+InnoRegio+-+Ergebnisse+der+Begleitforschung/~/_media/DIW-Abschlussbericht.pdf)
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(URL: http://www.diw.de/english/index.html)