Im Blickpunkt

Soundline Erzgebirge im Mittelpunkt der 10. IMM-Tage in Mittweida

Die Ergebnisse aus den Projekten III und IV des Innovativen regionalen Wachstumskerns Soundline Erzgebirge standen im Mittelpunkt der 10. IMM-Tage am 23. und 24. Juni 2006 in Mittweida.

Ende Juni läuft die BMBF-Förderung aus. Anlass für IMM-Geschäftsführer Detlev Müller, auf der traditionellen Hausmesse für Mitarbeiter, Kunden und Partner Schwerpunkte der dreijährigen Forschungsarbeit zu präsentieren. "Mit den Soundline-Projekten sind wir in der Materialforschung und Psychoakustik weit gekommen. Wenn es weiter gut läuft, mündet unser Engagement aus dem Wachstumskern in eine Firmenausgründung."

Die aus Soundline hervorgegangene Marke INTONATO soll es weiter geben. Müller kündigte an, dass das Netzwerk unter diesem Namen Produkt-Sounds und andere multisensuelle Produktaspekte für Kunden erforschen und entwickeln wird.

Andreas Meißner (Projektleiter Soundline 3), Kai-Uwe Kaden, Thomas Nebel (beide Soundline 4) und Manfred Otto (Leiter Projektmanagement IMM Holding GmbH, v.l.n.r.) begutachten ein Instrument aus Kunststoff, das im Rahmen eines Soundline-Projektes entwickelt wurde.

Auf dem Messerundgang in den IMM-Räumen präsentieren Andreas Meißner, Kai-Uwe Kaden und Thomas Nebel konkrete Ergebnisse aus der Soundline-Arbeit: farbenfrohe Instrumente aus Kunststoff (siehe Foto) und das Gleichgewichtskoordinationssystem - kurz GKS. Das Gerät dient unter anderem der Diagnose und Behandlung von Gleichgewichtsstörungen. Der Patient steigt auf eine bewegliche Metallplatte, die mit einem Monitor verbunden ist. Je nach eingestelltem Programm geht es darum, mit den Füßen durch Verlagerung des Gleichgewichts den auf dem Monitor dargestellten Cursor zu fangen. Akustische Signale weisen zusätzlich den Weg. Deshalb ist das Gerät vor allem auch für sehbehinderte Patienten mit orthopädischen Problemen ein Gewinn.