
Die Qualität eines Kunststoffbauteils ist das Ergebnis des Zusammenwirkens vieler Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Innovationsforum bringt diese Partner in einem Netzwerk zusammen mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Kunststofftechnik, insbesondere der Kunststoffverarbeiter zu stärken und auf die wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen von morgen Antworten zu finden.
"Kunststoffe - die Werkstoffe des 21. Jahrhunderts" weisen ein überdurchschnittliches Innovationspotenzial in Bezug auf die Werkstoffe selbst sowie deren Verarbeitungs-technologien und Anwendungsgebiete auf. Automobilbau, Mikrotechnik und Bio- und Medizintechnik sind Innovationstreiber für den Kunststoffeinsatz. Zukunfts- und Standortsicherung für die Kunststofftechnik in Mitteldeutschland zu betreiben heißt, neueste Technologien einzuführen und zu beherrschen, anspruchsvollere Produkte mit einer zunehmend höheren Funktionsintegration zu produzieren und dafür Entwicklungskompetenzen aufzubauen.
Über die Erschließung neuer Anwendungsmöglichkeiten und -gebiete entscheidet maßgeblich die Qualität der Kunststofferzeugnisse. Die Qualität eines Produktes ist das Ergebnis aller vorhergehenden Stufen des Fertigungsprozesses einschließlich der Werkstoffe und ist abhängig vom Zusammenwirken aller Partner des Wertschöpfungsprozesses. Eine hohe Produkt- und Prozessqualität ist Voraussetzung für eine hohe wirtschaftliche Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Das zu bildende Netzwerk stellt sich daher die Aufgabe, die entlang der Wertschöpfungskette agierenden interessierten Partner der Region zusammenzubringen.
Hauptziel des Forums ist es, einen Kompentenzverbund von Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie, von Prüf- und Messtechnikherstellern und -dienstleistern, F&E-Einrichtungen, sowie von Maschinen- und Rohstoffherstellern in Mitteldeutschland zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die wesentlichen Schnittstellen entlang der Wertschöpfungskette, die Einfluss auf die Produktqualität haben.
Zweck des Innovationsbündnisses soll es sein, gemeinsam neue und kostengünstige Lösungen zu entwickeln für neue Möglichkeiten der Kontrolle des Verarbeitungsprozesses, einfache und automatisierbare Mess- und Prüfverfahren sowie Verfahren, mit denen die Eigenschaften zukünftiger Materialien und Bauteile sicher und zuverlässig bestimmt werden können.
Dazu gehören
An die Prüf- und Untersuchungsmethoden von Kunststoffen und Kunststoffbauteilen ergeben sich ganz neue Anforderungen. Sie entstehen z. B. aus der Kombination unterschiedlichster Materialien und Technologien, der drastischen Verkleinerung der Strukturen bis in den Nanobereich und einer immer stärker voranschreitenden Funktions- und Systemintegration.
Die Kunststoffverarbeiter benötigen neben dem erforderlichen Know-how einfache und automatisierbare Prüfverfahren und kostengünstige Lösungen für die Ermittlung der erforderlichen Qualitätsmerkmale. Die industrienahen Dienstleistungs- und F&E-Einrichtungen erwarten effiziente und leistungsfähige Verfahren zur schnellen Charakterisierung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, für die Prüfung von Mikrostrukturen und Verfahren für die Langzeitvorhersage einschließlich der Simulation von Bauteileigenschaften.
An die für die Qualitätssicherung bei den Kunststoffverarbeitern wichtigen automatischen Messverfahren werden zunehmend solche Anforderungen gestellt wie
Mitteldeutschland ist in den neuen Bundesländern sowohl historisch als auch aktuell eine Region, in der durch die Kunststofferzeugung, den Verarbeitungsmaschinenbau, den wissenschaftlichen Gerätebau und die Kunststoffverarbeitung eine ideale Plattform für innovative Ideen und wirksamen Technologietransfer existiert.
Neben den mehr als 450 Unternehmen der Kunststoff- und Gummiverarbeitung, den großen international agierenden Herstellern von Kunststoffen und Hilfsstoffen, den Maschinenherstellern, den Herstellern von Mess-, Prüf- und Automatisierungstechnik und nicht zuletzt den OEM für Automobilbau und Medizintechnik arbeiten in der Region eine Vielzahl leistungsfähiger universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und auf angrenzenden Gebieten.
Das vorgesehene Netzwerk reiht sich in die erfolgreiche mitteldeutsche Netzwerkarbeit zur Kunststoffthematik ein. Durch seinen integrativen Ansatz schafft es zusätzliche Impulse und Synergieeffekte.
Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH
Erich-Zeigner-Allee 44
04229 Leipzig
Projektkoordination:
Dr. Thomas Wagner
Tel.: 0341-4941-800
Fax: 0341-4941-555
E-Mail: wagner@kuz-leipzig.de
Internet: http://www.kuz-leipzig.de/
Innovationsforum am 25./26. Januar 2007.
Eine Fördermaßnahme des BMBF in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen.
[PDF - 192,6 kB]

(URL: http://www.unternehmen-region.de/pot/download.php/M%3A2054+Infoflyer+-+%22Kunststofftechnik%22/~/_media/Kunststofftechnik_s3.pdf)
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