
Das Rostocker Forschungs-Industrie-Bündnis Maritime Safety Assistance tritt mit neuem Innovationskonzept und erweitertem Partnerkreis in seine zweite Entwicklungsphase. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von Assistenzsystemen für den sicheren Seetransport. Dies ist ein weiterer Baustein zur Profilierung des Standortes Rostock als anerkannte Problemlösungsregion für Schiffssicherheit. Der Nutzen für die Zielgruppen in Schifffahrt, Häfen und maritimer Ausbildung liegt in der Stärkung der entscheidenden Schwachstelle, der Interaktion Besatzung - Schiff, der als "Human Factor" bis zu 80% der Ursachen von Seeunfällen zugeschrieben werden. Das Bündnis verfügt mit komplementärem Wissen und Technologien zur Sicherung von Seetransportprozessen über vorteilhafte Fähigkeiten zur Entwicklung von Systemlösungen, die personelle, technische und organisatorische Sicherheitsfaktoren verknüpfen, und die den Blick auf die Prozesszusammenhänge für Sicherheit im Seetransport öffnen.
Sichere Schifffahrt braucht kompetente Besatzungen, zuverlässige Schiffe und ein effektives Zusammenwirken im Seetransportprozess.
Das weiterentwickelte FuE-Programm des Wachstumskerns hat einen Zeithorizont bis 2010 und ist gekoppelt mit einer ebenfalls gemeinsam geführten Markteinführungsphase bis 2014.
Wichtigstes Forschungs- und Entwicklungsziel ist die Erringung einer Technologieführerschaft mit Assistenzsystemen für Schwerpunktprobleme des sicheren Seetransportes, insbesondere
Auf dieser Grundlage sollen bis 2014 stabile Positionen in den Schlüsselmärkten des Bündnisses besetzt werden:
Wirtschaftliches Ziel der Industriepartner des Bündnisses ist eine Erhöhung der Bruttowertschöpfung um das 1,5 bis 1,7-fache im Zeitraum 2006 - 2014, verbunden mit einer Gewinnsteigerung um das 2,5-fache. Hierfür werden etwa 90 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon etwa 20 im FuE-Bereich.
Mit den geplanten Entwicklungen werden gleichzeitig neue Schlüsseltechnologien der Region vorbereitet, beispielsweise in den Bereichen maritime Mechatronik und Lebensdauerservice für Schiffe. Das E-Service Portal ist der Kern für ein künftiges integriertes Geschäftssystem als die gemeinsame Wertschöpfungsplattform des Bündnisses (Business Web). Auf dieser Grundlage wird sich Maritime Safety Assistance zu einem dynamischen Innovations- und Geschäfts-Netzwerk für die Lösung maritimer Betriebsprobleme entwickeln.
Die Umsetzung der Innovationsstrategie erfolgt durch 8 eng miteinander verzahnte Projekte, davon 3 direkte Forschungs-Industrie-Kooperationen:
Durch stufenweise Integration der Projektergebnisse werden Systemplattformen für die Assistenzsysteme entwickelt, als Basis der Systemprodukte für die Hauptzielmärkte des Bündnisses. Projektübergreifend sichern zwei Koordinierungsgruppen die Interoperabilität und Standardisierung der Plattform-Technologie des Bündnisses (Web-Service-Plattform und Prozess-Simulations-Plattform). Hauptaufgabe des Managementboards ist neben der Koordinierung der FuE die Entwicklung eines strategischen Marketings des Bündnisses, einschließlich des Aufbaus bündnisübergreifender strategischer Partnerschaften.
Mit den jetzt 11 Wissenschafts- und Industriepartnern der Region Rostock verfügt das Bündnis über ein einzigartiges Know-how entlang der gesamten Seetransportkette. Zueinander komplementäre Kompetenzen ermöglichen ein systematisches Herangehen an das komplexe Problem Schiffssicherheit, mit schlüssigen Lösungen für Planung, Ausbildung, sichere Betriebsführung und Gefahrenabwehr. Technologische Plattform ist eine patentrechtlich geschützte Telematik für die Prozess-Sicherung auf Schiffen, in Seerevieren und in Häfen. Dieses Potential wird von folgenden Partnern getragen:
Dr.-Ing. Wolfgang Busse
Maritime Safety Assistance
c/o MarineSoft
Friedrich-Barnewitz-Straße 2
18119 Rostock-Warnemünde
Tel.: (03 81) 1 28 35-0
Fax: (03 81) 1 28 35-55
E-Mail: training@marinesoft.de
http://www.maritime-safety.de/
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