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16.11.2004 - Bulmahn: "13 Technologie-Regionen zeigen, wie Aufbau Ost gelingt"

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat eine positive Zwischenbilanz zu dem vor drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestarteten Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" gezogen. Mit der Strategie, auf die Stärken einer Region zu setzen, habe man schon jetzt beachtliche Erfolge erzielt, sagte Bulmahn am Dienstag in Berlin.

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat eine positive Zwischenbilanz zu dem vor drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestarteten Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" gezogen. Mit der Strategie, auf die Stärken einer Region zu setzen, habe man schon jetzt beachtliche Erfolge erzielt, sagte Bulmahn am Dienstag in Berlin. "13 Technologie-Regionen, die weit über Deutschlands Grenzen hinweg leuchten, sind ein gutes Beispiel, wie Aufbau Ost gelingt." Allein durch das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" sind bislang vom BMBF 53 Millionen Euro in die Neuen Länder geflossen. Bis 2008 werden es insgesamt 145 Millionen Euro sein.

Mittlerweile seien die 13 Wachstumskerne auch international als Innovator und Problemlöser für eine bestimmte Technologie bekannt, sagte Bulmahn. Zudem könnten viele Bündnisse bereits jetzt deutliche Umsatzsteigerungen der beteiligten Unternehmen von bis zu 20 Prozent erzielen. Gleichzeitig seien neue qualifizierte Arbeitsplätze hinzugekommen. "Diese Erfolge machen Mut und schaffen Perspektiven für ein wirtschaftliches Wachstum in Ostdeutschland", sagte Bulmahn.

Mit dem Programm "Innovative regionale Wachstumskerne" fördert das BMBF gezielt die vorhandenen Stärken der ostdeutschen Regionen. Regionale Kooperationsbündnisse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung werden unterstützt, ihr eigenes zukunftsfähiges technologisches Profil zu entwickeln. Jeder Förderung geht ein intensives Auswahlverfahren voraus. Investitionen nach dem Gießkannenprinzip gebe es nicht, sagte Bulmahn. "Für uns gilt klar: erst fordern, dann fördern."

Das BMBF-Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" ist Teil der BMBF-Innovationsinitiative für die Neuen Länder. Für diese stellt das BMBF bis 2007 insgesamt 525 Millionen Euro bereit.


11.06.2004 - BMBF fördert Innovationsbündnis in Bitterfeld-Wolfen

Catenhusen: "Region geht mit Forschung und Unternehmergeist neue Wege"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt in Ostdeutschland auf die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in regionalen Netzwerken. Diese Förderpolitik habe die Unternehmen in Ostdeutschland in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt, sagte der Staatssekretär im BMBF, Wolf-Michael Catenhusen, am Freitag in Bitterfeld-Wolfen. Dort nahm er das Innovationsbündnis ReactiveWetCoating als neuen "Innovativen regionalen Wachstumskern" in die Förderung des BMBF auf.

Die Region Bitterfeld-Wolfen strebt mit einem weltweit neuartigen Beschichtungsverfahren der funktionellen Nassbeschichtung eine internationale Technologieführerschaft an. Das BMBF fördert das Bündnis aus Unternehmen, zwei Fraunhofer-Instituten und einem Forschungsverein in den kommenden drei Jahren mit rund 4,4 Millionen Euro. Ziel ist, bis 2011 den Umsatz in den beteiligten Unternehmen auf etwa 40 Millionen Euro fast zu verdoppeln und 65 qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Catenhusen bezeichnete ReactiveWetCoating als hervorragendes Beispiel für eine zukunftsweisende Strukturentwicklung. "Die Region Bitterfeld-Wolfen nutzt ihre traditionellen Stärken und entwickelt mit allen wichtigen Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Unternehmen mit Unternehmergeist und Forscherdrang eine gemeinsame Innovationsstrategie".

Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region". Damit sollen die vorhandenen wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen einer Region ausgebaut werden, um daraus erfolgreiche Innovationen zu entwickeln und dauerhaft wettbewerbsfähige Regionen zu schaffen. Kürzlich gingen die Wachstumskerne ALCERU-HIGHTECH in Rudolstadt (Thüringen) und BioResponse in der Niederlausitz (Brandenburg) an den Start. Mit ReactiveWetCoating hat das BMBF seit 2001 insgesamt 13 "Innovative regionale Wachstumskerne" in sein Förderprogramm aufgenommen. Hierfür stehen insgesamt 53 Millionen Euro zur Verfügung.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte jüngst die Effektivität der Innovationsförderung des BMBF für die Neuen Länder bestätigt. Nach den Daten des DIW weisen die geförderten Unternehmen im InnoRegio-Programm eine günstige Konkurrenzposition auf. Das Programm unterstütze die Verflechtung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und verstärke damit regionale Wertschöpfungsketten. Laut DIW verfolgen die geförderten Unternehmen mit ihren Vorhaben anspruchsvolle Zielsetzungen und sind mit hoher innovativer Kompetenz tätig. Drei Viertel der Vorhaben seien auf den internationalen Absatz ausgerichtet. Zwei Fünftel der InnoRegio-Unternehmen hätten schon heute mindestens ein Patent angemeldet und völlig neue Entwicklungen auf den Markt gebracht.


02.06.2004 - BMBF fördert Innovationsbündnis in Senftenberg/Niederlausitz

Catenhusen: "Wir setzen auf regionale Netzwerke in Ostdeutschland"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt in den Neuen Ländern Netzwerke mit wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Wachstumspotenzial. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im BMBF, nahm am Mittwoch in Senftenberg das Innovationsbündnis "BioResponse" als neuen "Innovativen regionalen Wachstumskern" in die Förderung auf. Catenhusen: "Durch gemeinsame Initiativen von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen steigern wir die Innovationsfähigkeit der Neuen Länder."

Der Wachstumskern BioResponse sei ein weiteres Beispiel dafür, dass es in den ostdeutschen Regionen international wettbewerbsfähige innovative Strategien gebe, sagte Catenhusen. Die Region Niederlausitz soll mit dem sogenannten "Lipten-Chip", einer Technologie zur vereinfachten Diagnose von Krankheiten, die Multiparameterdiagnostik revolutionieren. Das BMBF fördert das Innovationsbündnis aus Unternehmen, Universitäten, einer Fachhochschule und einem Verein in den kommenden drei Jahren mit rund 5,9 Millionen Euro. Bis 2010 sollen in dem neu gegründeten Unternehmen Homogenas GmbH 70 Arbeitsplätze geschaffen und ein Umsatz von acht Millionen Euro erreicht werden.

Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region" und hat zum Ziel, die vorhandenen wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen einer Region auszubauen, um daraus erfolgreiche Innovationen zu entwickeln und dauerhaft wettbewerbsfähige Regionen zu schaffen. Kürzlich ging der Wachstumskern ALCERU-HIGHTECH in Rudolstadt (Thüringen) an den Start, am 11. Juni wird ReactiveWetCoating im Raum Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) folgen. Insgesamt hat das BMBF seit 2001 bereits 13 "Innovative regionale Wachstumskerne" in sein Förderprogramm aufgenommen. Hierfür stehen insgesamt 53 Millionen Euro zur Verfügung.


11.05.2004 - BMBF fördert Wachstumskern in Rudolstadt/Thüringen

Matschie: "Wir geben neue Impulse für den Aufbau Ost"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt in den Neuen Ländern auf Netzwerke mit wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Wachstumspotenzial. Christoph Matschie, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, hat am Dienstag in Rudolstadt das Innovationsbündnis "ALCERU-HIGHTECH" als neuen "Innovativen regionalen Wachstumskern" in die Förderung des BMBF aufgenommen. "Durch neue Formen der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Forschung und Management erhöhen wir die Innovationsfähigkeit der Neuen Länder", sagte Matschie.

Der Wachstumskern ALCERU-HIGHTECH (ALternative CEllulose aus RUdolstadt) mache deutlich, dass es innovative Strategien gebe, die die ostdeutschen Regionen international wettbewerbsfähig machten, sagte Matschie. "Hier wird der Aufbau Ost gelebt." Die Region Rudolstadt soll zu einem weltweit führenden Produktions- Forschungs- und Vermarktungszentrum für Werkstoffe auf Cellulosebasis werden. Das BMBF fördert das Innovationsbündnis aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen um das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in den kommenden drei Jahren mit rund 1,9 Millionen Euro. Bis 2010 soll in den beteiligten oder neu zu gründenden Unternehmen eine Umsatzsteigerung um fast 10 Millionen Euro erreicht werden.

Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region" und hat zum Ziel, die vorhandenen wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen einer Region auszubauen, um daraus erfolgreiche Innovationen zu entwickeln und dauerhaft wettbewerbsfähige Regionen zu schaffen. Neben ALCERU-HIGHTECH sind dies Reactive Wet Coating im Raum Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) und die Initiative BioResponse in und um Senftenberg (Brandenburg). Beide werden Anfang Juni durch das BMBF ausgezeichnet. Damit hat das BMBF seit 2001 insgesamt 13 "Innovative regionale Wachstumskerne" in sein Förderprogramm aufgenommen.