
Die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Innovationssysteme zu stärken und damit die Lebensqualität jener zu sichern, die in die regionalen Wirtschaftsräume eingebettet sind, wird zur vielleicht bedeutendsten Herausforderung in einer Zeit sich schnell ändernder globaler Märkte. Für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen in den Neuen Ländern ist die Innovationsentwicklung als ein Handlungsfeld von Regionaler Vorausschau daher von zentraler Bedeutung. Dieses neue Instrument des Innovationsmanagements kann die Möglichkeit bieten, den Förderansatz der BMBF-Innovationsinitiative Unternehmen Region, also die Stimulierung und Entfaltung von regionalen Innovationspotenzialen, wechselseitig zu verstärken.
In zahlreichen europäischen Ländern und Regionen wurden bereits Erfahrungen mit Aktivitäten zur Steigerung der industriellen und gesellschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit durch eine bessere Einschätzung, Antizipierung und Nutzung künftiger Entwicklungen in Wissenschaft und Technik gemacht, die in engem Zusammenhang mit den Strukturanforderungen der regionalen Wirtschaft standen. Einige interessante Bausteine zur Vorgehensweise und zu den Ergebnissen regionaler Vorausschau-Prozesse zur Optimierung von Innovationsprozessen können hervorgehoben werden. Grundvoraussetzung für die Stimulierung einer erfolgreichen Dynamik im Vorausschau-Prozess ist der "Brückenschlag zur Wirtschaft" sowie die schlüssige Vermittlung der Ziele und des Nutzens der regionalen Vorausschau insbesondere für die klein- und mittelständischen Unternehmen.
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Konferenz "Foresight for Innovation", Dublin, 2004 (URL: http://www.forfas.ie/news/foresight_for_innovation_conference_2004/index.html)
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Innovating Regions in Europe (IRE) network (URL: http://www.innovating-regions.org/index.cfm)